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Dies ist ein Ausschnitt aus einem kompletten Tourbericht, welcher
hier beginnt. Im Bericht kann man mit den
Pfleilen jeweils zu Anfang und Ende des Bericht-Abschnittes weiter-
oder zurückblättern.
[<<<] Im Abteil lernte man
dann den derzeit in Barce-lona lebenden Mexikaner Carlos kennen, mit
dem man noch ein ganzen Stueck ver-laberte bevor der Sandmann kam. Zwei
Grenzkontrollen und neun Stunden spaeter dann "Guten Morgen, Budapest".
Mit meinem neuen Mexican Friend ging's dann auf Hostelsuche wo man fuer
umgerechnet 18 EU-Taler zwar verhaeltnissmaessig teuer, dafuer aber
mitten in der Innenstadt unterkam. Also Tschuess Carlos, ich geh jetzt
zum Fussi. Der lies nicht lang ueberlegen und war von der Idee so begeistert,
dass er doch glatt mitkam. Na mir soll's recht sein. Mit der Metro also
bis Nepliget gefah-ren und fuer 1.600 Forint ging's auf die Haupttribuene
des "Uelloei uti Stadion" (sorry - hier gibt's keine UEs und
OEs auf der Tastatur), der Heimat Ferencvaros Buda-pests. Die hatte
man zwar schon mal bei einem Heimspiel besucht, allerdings war das damalige
UEFA-Cup-Spiel im November letzten Jahres gegen Feyenoord Rot-terdam
im Nationalstadion.
Der
heutige Gegner diesmal im normalen Ligabetrieb etwas weniger spektakulaer.
Lombard FC Papa (auch Striche ueber as und es find ich hier nicht, nochmal
sorry) hatte neben seinen Spielern und Funktionaeren noch 15 Nasen fuer
den Gaesteblock mitgebracht, die von gut fuenf mal sovielen Polizisten
und Ordner be-schuetzt wurden und weiter nicht auffielen. Der Fradimob
hingegen zauberte zum Intro eine nette Kassenrollenaktion aufs Parkett
die untermalt von gruenem Rauch gefallen finden konnte. Nicht wenige
der Kassenrollen hatten sich an der fuer was auch immer vor dem Heimblock
in etwa 5 Meter hoehe gespannte Seil/Kabel verfan-gen, sodass ein kleiner
Vorhang aus weissen Papierstreifen das Spiel ueber vorm Gaesteblock
hing. Schade eigentlich fuer die Heimblockleute die dadurch wohl weni-ger
freie Sicht auf ihre gerade in der ersten Halbzeit gut aufspielende
Elf hatten, wel-che schon nach sieben Minuten in Fuehrung gingen und
diese bis zur Halbzeit auf ein 3:0 ausbauen konnte (unter anderem Dank
der Mihilfe des Gegners durch das zwischenzeitliche 2:0-Eigentor). Doch
wie schon gestern sollte sich auch bei diesem Kick der Spiess in HZ
2 drehen. Fradi ruhte sich zu Beginn des zweiten Durchgangs noch ein
wenig auf den vorher eingebrachten Lorbeeren aus, was Papa nicht lange
ungestraft lies (hoert sich genial an
) und nach nur drei Minuten
zum Anschlusstref-fer einlochte. Weiter ging's mit einem Elfmeter zum
3:2 und letzten Endes dem Aus-gleich zum 3:3. Noch waren aber gut 20
Minuten zu spielen und beide Teams legten alles darauf an, den Sieg
zu erringen, was ein munteres Spielchen mit sich brachte, der Erfolg
dann letzten Endes aber ausblieb und es bei der Punkteteilung blieb.
Also von der Spielqualitaet darf das die naechsten Kicks ueber ruhig
so bleiben.
Noch ein paar Worte zum Stadion, dessen Name jetzt nicht nochmal so
verhunzt wiedergegeben werden soll: Allen voran die Flutlichtmasten
fallen dem Betrachter durch ihren seltsamen Stil auf. Ein klein wenig
wie die "Giraffen" in Dresden, eben nur auf zwei Beinen, ragen
sie ins Stadioninnere und sind mit Casinowerbung bepin-selt. Die drei
miteinander verbundenen Tribuenen des Allseaters sind in den vereins-farben
gruen-weiss gehalten und verfuegen ueber keine Bedachung. Fuer ein paar
trockene Sitzplatze sorgt die auf die Hauptseite draufinstallierte VIP
und Presse-Tribuene. An stelle einer Tribuene findet man an der der
"leeren" Hintertorseite das Verwaltungsgebaude hinter wessen
Schaufenster sich noch einige Logenplaetze fin-den.
So genug geschwaft. Jetzt ging es wieder raus aus dem Ground und mit
der Strabo auf halbe Strecke zum Vasas-Ground. Hier machte sich Carlos
auf in die Stadt und ich testete mal die Pizzaria am Platze an. Danach
ging es auch schon weiter in den Norden um das Illovsky-Rudolf-Stadion
aufzusuchen. Hier dann eben noch die An-stosszeit, 19h, bestaetigen
lassen und sich dann ein wenig durchs anliegende China-town getrieben.
Was jetzt vier Stunden in diesem trostlosen Viertel machen? Wieder den
ganzen Weg zurueck in die Stadt war mir dann auch zu bloed - also rein
in die naechste Kaschucke und bei ein paar Pivo sich per Handy ueber
den aktuellen Stand der Dinge beim Pokalspiel Eschborn-Glubb informieren
lassen. Eben noch einen Trost aufs Vier zu Null unserer Helden getrunken
und zurueck zum Stadion. [>>>]
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